4. Etappe von San Roque über die Fahre nach Afrika und Briech

Nach einer erholsamen Nacht und endlich mit allen anderen starten wir zur Fähre nach Afrika. Robert hat noch für uns etwas von der spanischen Hopfenkaltschale besorgt und schwupps standen wir im Fährhafen und beim ersten offiziellen Teammeeting. Wenige Minuten später gings auch schon auf die Fähre. Nach 2 Stunden Fahrt waren wir in Marokko und hatten überhaupt keine Probleme beim Zoll dieses Mal. Der Campingplatz in Briech war schnell erreicht und endlich mal ein ruhiger Abend mit Grillen.

3. Etappe von Renchen nach San Roque

Nach Nervenaufreibender Reparaturzeit beim Crafter ist es geschafft. 17 Uhr 30 am Montag können wir Starten. Die ürsprünglich vermutete Wasserpumpe war in Ordnung aber das neue Thermostat war wohl auch kaputt. Nach Einbau eines weiteren und immernoch keiner funktionierende Kühlung wurde kurzerhand das Thermostat weggelassen und so endlich der Kühlkreislauf zum Laufen gebracht. Wir sind unverzüglich gestartet und haben uns nach ca. 600 km 1:30 bei Valence kurz aufs Ohr gelegt. Am nächsten Tag ging es früh los 7 Uhr und wir sind alle mit kurzen Tankpausen 1600 km gefahren und haben endlich 23:30 den Rallyetross in San Roque eingeholt. Morgen geht es dann für alle auf die Fähre Marokko.

2. Etappe Zwangsruhetag Renchen

Leider hat es diesmal den Alex erwischt mit seinem Crafter. Das sogenannte “ Blue Kittchen“ hat ein Kühlproblem und es muss dringend die Kühlwasserpumpe ausgetauscht werden. Leider konnte am Sonntag das Ersatzteil nicht besorgt werden. Aber wir haben Glück das über einen Bekannten von der Rallye eine Fuhrunternehmen bei Renchen sich bereit erklärt hat sich der Sache anzunehmen und die Pumpe zu tauschen! Wir hoffen auf das Beste und morgen früh um 7 soll der Bus repariert werden.

Prolog und 1. Etappe Hohnstein – Mulhouse

Ja, wir sind wieder dabei! Nach 2 Jahren wird es mal wieder Zeit etwas Abenteuer zu erleben, Spaß zu haben, neue Leute kennenlernen, viel Auto zu fahren und vorallem in Gambia etwas Gutes tun. Dieses Mal sind wir mit 5 Fahrzeugen am Start. Die Fahrer sind Maik (Mercedes C 200, 1225), Alex (VW Crafter, 1226), Frank (Skoda Octavia, 1227), Adi (Ford Focus, 1228) und Robert (Sangyang Musso, 1010).

Am Freitagmittag ging es zum obligatorischen Fototermin und der Verabschiedung von Familie und Freunden in die Werft in Dresden-Laubegast. Im Anschluss fuhren wir zu einem Kennenlernabend in die Brandbaude in Hohnstein. Die Rallyeboliden wurden auf dem wahrscheinlich steilsten Marktplatz der Welt abgeparkt und warteten auf den offiziellen Start am nächsten Morgen. In der Brandbaude gab’s ein zünftiges Buffet und das eine oder andere Bierchen und Fachsimpeleien.

Nach dem offiziellen Startschuss ging es dann endlich los, Richtung Frankreich.

Tag 24 Projektbesichtigungen und Abschlussparty

Am Montag waren weitere Projektbesichtigungen geplant. Zunächst ging es in die Interior Academy ganz in der Nähe vom Blue Kitchen. Hier werden Kinder bis zur Oberschule unterrichtet. Das besondere an dieser Schule ist, dass hier auch Kinder mit Behinderungen unterrichtet werden. Normalerweise gibt es in Gambia keine Möglichkeit, Kinder mit Behinderungen auf eine Schule schicken zu können. Für diese Kids ist also der Weg in die Armut vorgezeichnet. An dieser Schule aber wird ihnen eine Möglichkeit gegeben ihre Zukunft selbst zubestimmen.

Danach ging es in die DBO-eigene LKW-Werkstatt. Hier werden Fahrzeuge aller Art repariert und junge Menschen zum KFZ-Mechaniker ausgebildet. Bei erfolgreichem Abschluss gibt es einen Werkzeugkoffer als Start ins neue Berufsleben.

Daneben gibt es noch eine Schreiner-Ausbildungswerkstatt und seit ein paar Jahren eine Bäckerei, die auch Schwarzbrot und andere deutsche Leckereien anbietet und ebenfalls Lehrlinge ausbildet.

Am Abend fand dann die Welcome-Party oder auch Abschlussparty der Rallye im Blue Kitchen statt. Bei Freibier und einem leckeren Buffett wurden die letzten Wochen nochmal resümiert. Natürlich gab es auch wieder ein paar Preise, in Form von geschnitzten Holztafeln. Zwei davon gingen an unser Team, nämlich Alex und Thomas, in Form des goldenen Schraubenschlüssels für ihre Leistungen und Hilfen bei den kleinen und großen Wehwehchen der Rallyefahrzeuge bei der Tour. Ein weiterer goldener Schraubenschlüssel ging an Mario von unserem befreundeten Team „Die linke und die rechte Hand des Teufels“. Starke Leistung Jungs!!! Daneben gab es noch zwei weitere Preise, einmal den Durchhaltepreis für die drei Teams, die aus Agadir der kompletten Rallye bis Nouakchott mit einer Woche Verzögerung nachgeeilt war und zum zweiten den Teampreis für drei weitere Teams („Wüstenfrösche“, „Grazy Frogs“, „Frogpower“ und „Fennek“). Ein weiterer Preis, der „Kudembo sagt Vielen Dank“-Preis – ging für das besondere Engagement beim Aufbau der Geburtsklinik in Gunjur an das Team „Südheide“.

Danach wurde weiter ausgelassen gefeiert und getanzt.