15. Tag – Wüstencamp 2 – Strand

Am heutigen Tag sollte es aus der Wüste raus zum Strand gehen. Daher zeitiges Aufstehen, gegen 8 Uhr war Start angesagt, damit wir genügend Zeit am Strand haben, um das Meer zu beobachten und zu Überlegen, ob eine Strandauffahrt möglich ist. Als erstes standen die zwei weiteren Dünenpassagen an, bevor es auf einer Ebene über die Muscheldüne in ein kleines maurisches Dorf am Atlantik geht. Wie schon erwähnt haben diese es in sich, daher wurde wieder einzeln mit größeren Abständen gestartet. Schon in der ersten Düne blieben ein paar Fahrzeuge stecken. Unter anderem ein Opel Omega, allerdings blieb dieser nicht stecken, sondern liegen… Die Kupplung war hinüber. Das bedeutete Auto ausräumen und bei Torsten (Org) an den Bus hängen. Besagter Opel hatte seine erste Kupplung bereits auf der Fähre in Spanien beim Hochfahren der Rampe zum PKW-Deck eingebüßt. Nach dieser unfreiwilligen Unterbrechung rollten die Autos durch die nächste Düne. Diesmal ohne Probleme. Dann ging es durch eine Ebene und anschließend die sogenannte Muscheldüne hinauf und wieder runter zum Wasser. Trotz vieler großer Bodenwellen und teils felsigem Untergrund, überstanden fast alle diese Herausforderung. Bis auf Roland und Anita von den Kös. Der Kühler tropfte, Kühlerdicht war schnell gefunden und der Kühler wieder dicht. Danach gings zu einem kleinen Fischerdorf an der Küste. Warten. Dorfkinder kamen angerannt und freuten sich riesig über kleine Geschenke. Dieses Mal wurde unser „Parkplatz“ großräumig von den Soldaten abgesperrt, sodass die Kinder nicht durch die Autos laufen konnten. Die Spenden und Geschenke wurden, bewacht und geregelt durch die Soldaten, von den Teams an die Kinder übergeben. Nach einer Weile gab es ein weiteres Briefing. Ein paar Teams, darunter der Omega, machten sich auf der Straße direkt nach Nouakchott. Der Rest fuhr durch nächste Dorf Richtung Strand. Leider stand das Wasser ungünstig und wir mussten hinterm Strand den restlichen Tag verbringen. Ob es morgen auf den Strand geht, muss dann morgen entschieden werden. Die Kös hatten wie immer ein 20 Liter Bierfass dabei und da wir auch noch zu Rindergulasch mit Nudeln eingeladen wurden, verbrachten wir den restlichen Abend bei den Kös.

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