19. Tag – Parque Djawling – St. Louis

Heute hieß es Mauretanien verlassen und in den Senegal einreisen. Zielpunkt St. Louis. Da die Etappe vergleichsweise sehr kurz ist, ging es auch erst um 9 Uhr los. Auf dem Schlaglochbingo ging es zur Grenze. Mauretanien Ausreisen war einfach und schnell. Im Senegal gab es mal wieder eine Neuerung alle Leute mussten sich selbst vor dem Beamten mit Foto und Fingerabdruck registrieren lassen. Nach ca. 2 Stunden waren alle knapp 80 Leute durch. Dann noch ca. 70 km bis St. Louis. Mit der Zolleskorte ging es durch die kleinen Dörfer und Städtchen in den Stadtverkehr von St. Louis. Erstaunlicherweise ist in den Städten immer ein sehr hohes Verkehrsaufkommen, während auf dem Land kaum Fahrzeuge unterwegs sind.

Bevor es zum Campingplatz geht, mussten wir noch über zwei alte Brücken und durch das Fischerviertel… Unglaublich in welchem Dreck und Gestank die Leute dort leben müssen. Viele der alten Fischerboote liegen am Anker. Kaum Fischerboote die Rausfahren zum Fischen. Gegen 13 Uhr waren wir angekommen!

Danach ging es sofort zurück in die Stadt, in das alte Kolonialviertel mit dem alten Dampfkran und den, mittlerweile größtenteils maroden, Kolonialhäusern. Um in dieses Viertel zu kommen, brauchten wir ein Taxi… Der Preis war schnell ausgehandelt, umgerechnet 5 Euro für 5 Personen. Nur das Fahrzeug war ein alter Peugeot 405, Limousine, und vier Männer auf der Rücksitzbank… Zu guterletzt musste Alex auch noch die Tür mit seinem Arm festhalten, da diese nicht mehr geschlossen werden konnte. Aber wir sind heil angekommen und haben die Fahrt, wie Ölsardinen überstanden! Die „Altstadt“ ist eigentlich sehr schön, nur leider verfällt immer mehr, obwohl an manchen Ecken auch wenig geschieht. Bspw. wurde eine neue Straße am Ufer gebaut, die zu jenem besagten Dampfkran führt, vor zwei Jahren war das noch Sandpiste bzw. Baustelle. Das der Dampfkran immer noch steht ist übrigens ein Wunder… Der Rost nagt an der alten, im 19. Jahrhundert gebauten, Technik. Nach dem Rundgang ging es dann wieder, diesmal mit zwei Taxis, weil wir 7 Leute waren, zurück zum Campingplatz, wo ein schönes Büffet auf uns wartete. Der Abend war dann vergleichsweise kurz, da wir am nächsten Morgen um sechs Uhr morgens starten wollen.

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