Kurzes Update

Für Alle, die sich schon etwas Sorgen gemacht haben, uns geht es gut! Die letzten Tage waren anstrengend aber auch schön. Am Sonntag war ja die Versteigerung der Rallye-Fahrzeuge. 88000 Euro konnten insgesamt erzielt werden. Unsere beiden Autos brachten jeweils knapp 1600 Euro ein! Leider wurde mir an diesem Tag auch der Laptop entwendet, sodass wir nun nur noch bedingt, mit dem Handy, in den Blog schreiben können. Sobald wir wieder zu Hause sind, werde ich noch ein paar Bilder und Sachen ergänzen.

Neben der Versteigerung haben wir noch verschiedene Krankenstationen und Schulen besucht und vor Ort sehen können, wo und wie das Geld, unsere Spenden, der DBO ankommen und für Verbesserungen sorgen.

Viele Grüße an Alle, die hier fleißig lesen und auf News warten.

PS: @Johannes: Tut mir Leid um euren Laptop, sorry!

„Versteckte Düne“ – Wüste – Nouakchott

Nachtlager "Versteckte Düne"

Nachtlager „Versteckte Düne“

Nachmittags gegen drei ging es dann endlich los, ohne den Nissan. Bei uns gab es leider die ersten Einsandungen… Da es sehr windig war und wir länger als geplant stehen mussten, hatte sich die Wüste genommen, was Ihr im Wege stand. Unsere Fahrzeuge waren ein ganzes Stück eingeweht worden, sodass wir es nicht aus eigener Kraft schafften aus dem Sand zu kommen.

Da nahm die erste Einsandung ihren Lauf

Da nahm die erste Einsandung ihren Lauf

Ziel leider verfehlt ohne Einsandung durch die Wüste zu kommen. Nochmal ca. 150 km Landstraße, dann endlich ab in die Wüste, Offroad-Zeit!

Nach ca. 1 km war Schluss. Die Dämmerung brach heran und da unser Wüstenguide ohne Vorwarnung und für Unerfahrene ohne Briefing einfach in den Tiefsand fuhr, gab es einge viele Einsandungen, sodass wir hinter der nächsten Düne unser Nachtlager aufschlugen.

Am nächsten Morgen ging es dann nach dem Briefing weiter. Keine 5 km gekommen, da versagten die ersten Fahrzeuge kurz- bzw.langfristig ihren Dienst. Ein Volvo sprang nicht mehr an und gab komische Geräusche von sich. Weiter Einzelheiten später. Ansonsten ging es durch die Wüste…

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Irgendwann nach endlosen Pausen und weiteren Einsandungen ging es Richtung Nachtlager. Kurz vor dem Nachtlager an einer größeren Sandpassage stand auf einmal ein kleiner Fiat Ciquocento im Sand. Ich kam gerade noch knapp vorbei, Sven sandete sich leider ein. Nach der Passage berichte das Team des E-Klasse Mercedes davon, dass er einen Riss im Querlenker hat… Erstmal weiter fahren und dann schaun mer Mal… Das Nachtlager wurde erreicht. Bei uns und WML gab es erstmal Nudeln mit Tomatensoße. Währenddessen wurde fieberhaft überlegt, wie man dem Mercedes helfen kann. Erste Lösung: Wir Schweißen! Ohne Schweißgerät nicht ganz einfach, also, nehme man vier bis fünf Autobatterien, schalte diese zusammen. Nehme dann einen Schweißdraht und hoffe, das ein Lichtbogen entsteht. Leider funktionierte das Ganze nur kurz und so musste weiter überlegt werden. Zweite Lösung: Den Querlenker „Schienen“.Gesagt, getan!

Am nächsten Morgen ging es weiter. Dieses Mal standen gleich zum Anfang drei schwierige Sandpassagen auf dem Programm. Wir Springfields konnten das ohne Probleme meistern. Das Team WML dachte sich wir wollen mal eine Runde fliegen und verloren promt teilweise ihren vorderen Stoßfänger. Unterfahrschutz nach oben dängeln, Reste des Stoßfängers mit Panzertape sichern und weiter gehts.

Dann ging es weiter Richtung Meer. Über ausgetrocknete Wasserflächen zur „Muscheldüne“. Auf den letzten Metern zur „Muscheldüne“ musste leider meine Heckstoßstange dran glauben… Das Ganze auf´s Dach schnallen und weiter geht es. Vorbei an einem Dorf und dann war der Strand in greifbarer Nähe… Leider konnten wir nicht auf den Strand! Die Flut nahte, sodass wir unser Nachtlager hinter der Düne suchen mussten. Da es aber nur ein paar Meter bis zum Wasser waren, nutzen wir die Gelegenheit nach drei Tagen endlich mal wieder Wasser an unseren Körper zu lassen. Nach einen gemeinsamen Abendbrot mit den Kö´s und WML ließen wir den Abend gemeinsam ausklingen.

Am nächsten Morgen hieß das Ziel Nouakchott! Das bedeutete erstmal auf den Strand und dann wieder runter! Die Auffahrt klappte ohne Probleme, aber bei der Abfahrt ging es Sven´s Heckstoßstange nicht viel besser als meiner. Sie suchte sich ihren eigenen Weg… Danach ging es über Waschbrett zur offiziellen geteerten Straße nach Nouakchott, zum Campingplatz. Endlich Wasser, Klo und was ordentliches zu Essen.

 

Dakhla – „Versteckte Düne“

Die Auto-Reparaturstrasse

Die Auto-Reparaturstrasse

Eine Werkstatt!!!

Eine Werkstatt!!!

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In Dakhla

In Dakhla

Kleiner Nachtrag zum gestrigen Ruhetag. Natürlich gehört zum Ruhetag der Besuch der Werkstattstraße, auch, wenn man nicht unbedingt muss! Wir mussten nicht, daher war das Ganze deutlich entspannter.

Pünktlich um halb acht standen wir vorm Tor des Campingplatzes. Leider war keiner da, der wußte was und wie viel wir bezahlen sollten. Nach einigem hin und her, kam dann der Chef und wir konnten bezahlen. Vorbei an zwei Polizeistops ging es Richtung marokkanische Grenze. Am Rasthof „Barbas“ war für zwölf Uhr die Abfahrt im Konvoi geplant. Schnell nochmal Tanken, Gott sei Dank gibt es da zwei Tankstellen, denn nur eine hatte Super Benzin.
Kurz vorm Rasthof machte der Nissan Patrol vom Team Jost Probleme, dass verzögerte unsere Abfahrt um eine gute Stunde. Der Froststopfen vom Kühlwassersystem war rausgefallen, Folge dessen war, wie sich später rausstellte Risse im Zylinderkopf. Also erstmal an den Haken und dann weiter sehen…
Der Grenzübertritt dauerte wie gewohnt ein paar Stündchen. Dann weiter durchs Niemandsland an die mauretanische Grenze. Wieder Warten. 10 Meter weiter fahren, wieder Warten, bis die Sonne untergeht und dann geht es endlich weiter. Mit Eskorte geht es zur „Versteckten Düne“. Gemeinsam mit WML wurde erstmal schön Nudeln mit Tomatensoße gekocht. Währenddessen kam ein Mechaniker aus dem benachbarten Dorf und sah sich den Schaden vom Nissan an. Am nächsten Morgen soll der Zylinderkopf getauscht werden und dann kann es weiter gehen. Das bedeutete für uns am nächsten Morgen Ausschlafen und Warten…

Kurzes Nachwüsten-Update

Das mit dem Internet und der Wüste ist ja so ne Sache. Nun sind wir seit drei Tagen raus aus der Wüste. In Nouakschott gab es kein Internet,aber jetzt sind wir in Saint Louis und genießen jetzt unseren Ruhetag. Wir haben weitestgehend alles gut überstanden. Bis auf ein paar Stoßstangen sind die Fahrzeuge heil geblieben. Sobald wir einigermaßen funktionsfähiges Internet haben, gibt’s auch einen ausführlichen Bericht und Bilder. Versprochen! Bis bald.

Geschrieben mit meinem HTC.

Laayoune – Dakhla

Gestern mussten ca. 570 km durch die Westsahara bewältigt werden. Westsahara bedeutet die letzten Ausläufer des Atlas links liegen zu lassen und in die Einöde zu fahren. Rechts der Atlantik, links Stein- und Sandwüste. Gemeinsam mit dem Team WML machten wir uns auf den Weg. Vorbei an unzähligen Polizeikontrollen, wo wir viele Fishe (das sind Zettel mit Informationen der Teams) losgeworden sind. Ein paar andere Teams sind auch Geld und Bier losgeworden. Nachdem wir einige Teams überholt hatten, waren wir die Ersten auf dem Campingplatz in Dakhla. Nach dem Abendessen saßen wir noch mit den Königsbrunnern mit dem ein oder anderen Bierchen zusammen.

Heute war Ruhetag. Das bedeutet, Wasser für die nächsten Tage in der Wüste kaufen, etwas zu Essen und natürlich die Fahrzeuge und Benzinkanister voll zu tanken. Ansonsten Ruhe und die berühmte Werkstattstraße anschauen.

Morgen geht’s dann über die mauretanische Grenze und in die Wüste! Uns und den Autos geht es gut! Wir hören und lesen uns nach der Wüste wieder. Bis bald.

PS: Bilder folgen bei besseren WLAN-Empfang!

Aglou Plage – Laayoune

Heute Morgen starteten wir Richtung Laayoune. Zunächst ging es entlang der Küste nach Guelmin und dann weiter nach Tan Tan. Irgendwo im Nirgendwo haben wir gemeinsam mit dem Team WML erstmal schön mit Rührei und Baquette gefrühstückt.Rallye 2015 027_komp

Danach folgten endlose lang gerade Straßen. Die Landschaft wird immer karger und karger. Langsam mischen sich auch immer mehr Sanddünen auf die Straße, aber das Meer fest im Blick.Rallye 2015 028

Nach ca. 9 Stunden Fahrt und 570 km erreichten wir das Beduinencamp, abseits der Straße. Da kam erstes Offroad-Feeling auf. Im Camp gab es heute Kamelfleich mit Reis und Gemüse. Sehr lecker, das Fleisch vor Allem… 😉

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Marrakech – Aglou Plage

Nachdem der Ruhetag mit einem Stadtrundgang durch die Souks und dem Platz der Gehängten mit dem einen oder anderen Bierchen gemütlich zu Ende ging,ging es am nächsten Tag nach Aglou Plage. Der Weg führte uns heute durchs Paradies Valley. Das Ganze liegt irgendwo zwischen Atlas und Atlantik. Eine wunderschöne Gegend mit vielen Serpentinen, einem Flußbett und einem wunderbaren Platz mitten im Fluß zum Mittag machen… In Aglou Plage ging der Abend dann in aller Ruhe zu Ende.

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PS: Mensch und Material geht es bestens!

Valencia-San Roque-Algeciras-Briech-Marrakesch

 

Nach dem die letzten Tage ziemlich voll (im Sinne von Fahren,nicht die Fahrer) und leider kein freies Internet zur Verfügung stand, möchten wir Euch heute ein Update der letzten Tage nachliefern!

4. Etappe Valencia – San Roque

Morgens um sieben ging es wieder los. Auf dem Plan stand für uns heute das Ziel San Roque, ohne Extra-Touren! Auf dem Weg durch die Sierra Nevada gibt es eigentlich nicht viel zu berichten, Berge, Einöde, Orangenbäume. Die Autos laufen und brauchen außer Benzin und ein wenig Öl nicht viel. Gott sei Dank! Den Fahrern geht es ebenso gut.

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5. Etappe San Roque – Algeciras – Tanger – Briech

Auch heute ging es früh am Morgen für uns los. Wir wollten nicht nur einfach zur Fähre sondern noch einen kleinen Abstecher nach Gibraltar machen. Halb neun standen wir vor dem Grenzübergang zum britischen Königreich. Nach einem kleinem Rundgang durch die Altstadt und einem kleinen Frühstück in den Festungsmauern ging es weiter zum Bankautomaten und zur Fähre (Kenner wissen was passieren kann).

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Pünktlich wie nie, waren wir eine Stunde zu früh da. Ca. 16.30 Uhr konnten wir auf die Fähre, dieses Mal ohne Filzen und Polizeikontrolle. Und dann ging es los nach Afrika.

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Nach gefühlten 5 Stunden war es uns auch möglich endlich in Marokko einzureisen. Danach ging es im Dunkeln nach Briech zum Campingplatz und einem gepflegtem marokkanischem Abendbrot.

6. Etappe Briech – Marrakech

Hauptziel heute ist Marrakesch. Zunächst führte uns der Weg im Nebel nach Rabat. Einmal ins Verkehrsgetümmel von der Medina in Rabat… Ein unglaubliches Getümmel und Gewusel, Verkehrsregeln gibt es einfach nicht, aber es funktioniert!

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Nächste Station ist Casablanca. Auch hier einmal durchfahren, Chaos pur! Aber schön.

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Nächstes Ziel war Beni Mellal am Fuße des Atlas. Nach einen kurzen Abstecher in die Altstadt ging es weiter nach Marrakech, über die Landstraße in der Abenddämmerung. Nach einem zünftigen Abendbrot an der Landstraße mit Bohnen- und Erbseneintopf ging es weiter, noch 160 km Landstraße in Marokko, bei Nacht. Das bedeutet lebensmüde Autofahrer, Mopedfahrer ohne Licht, Eselskarren und LKWs die total überladen sind.

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Aber wir haben es überstanden und sind heil auf dem Campingplatz in Marrekesch angekommen und haben noch das ein oder andere Bier genossen.

Nach dem heutigen Ruhetag geht es morgen dann nach Aglou Plage an der Westküste Marokkos.

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3. Etappe Nimes – Valencia

Auch heute ging es früh um sieben los. Wir wollten nicht einfach nur nach Valencia fahren sondern suchten uns erstmal den Weg nach Andorra. Nach einem zünftigen Frühstück an der Raststätte ging es weiter über Passstraßen nach Andorra. In 2400 m Höhe machten wir erstmal Mittag um dann nach Andorra del Vella zu fahren. Danach ging es über Landstraßen und später Autobahnen nach Valencia.

Für Kenner der Tour de France, Col de Puymorens, 1915 m Höhe

Für Kenner der Tour de France, Col de Puymorens, 1915 m Höhe

Mittag in Andorra, 2408 m Höhe

IMG_6646 Mittag in Andorra, 2408 m Höhe

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Von Mulhouse über Monaco nach Nimes

Gestern Morgen ging früh um sieben los. Der Weg führte uns zunächst per Autobahn nach Lyon und Grenoble. Danach machten wir einen Abstecher in die Alpen um so per Landstraße und wunderbarer Landschaft und vielen Serpentinen nach Monaco zu gelangen. Kurz noch ein Foto vorm Casino und weiter ging die Reise nach Nimes. Dort sind wir wieder auf einige weitere Rallyeteilnehmer getroffen.

Auf dem Weg durch die Alpen nach Monaco

Auf dem Weg durch die Alpen nach Monaco

Der Hafen

Der Hafen

vorm Casino in Monte Carlo

vorm Casino in Monte Carlo

Das Casino

Das Casino